Die Umgestaltung von Gewerbe zu Wohnen und Freizeit an der Hanauer Landstraße

Freitag, 11. September 2020, 15 Uhr
Ostbahnhof, Ausgang der U 6 zur Hanauer Landstrasse

Rundgang mit Hans-Joachim Prenzel

Gewerbeflächen entlang und rund um die Hanauer ­Landstraße werden seit Jahren umgewandelt, erst zu Büroraum, dann zunehmend für Freizeit- und Wohnnutzung. Dazu gehören auch bisherige Hafenareale und Teile des Güterbahnhofs Ost. Dieser Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist, wird gezeigt und erläutert.

Teilnehmerbeitrag* € 5/3

Ateliergespräch mit Dirk Baumanns

Samstag, 12. September 2020, 15 Uhr
Wächtersbacher Straße 84 (U-Bahn Gwinnerstraße)

Im Industriegebiet Fechenheim hat Dirk Baumanns in einem ehemaligen Fliesenlager sein Atelier, in das wir zu einem Ausstellungsgespräch einladen. Baumanns’ Arbeiten handeln vorwiegend von dem Verhältnis Umwelt/Gesellschaft. Beispiele sind sein vielbeachtetes Portrait „Mona Greta“, seine „Corona-Köpfe“ und Kunstaktionen zum Thema. Diese und andere Bilder und Skulpturen, die u. a. aus Plastikmüll und Fund­stücken erstellt wurden, werden gezeigt und besprochen.

Kunst zu Corona

Dienstag, 15. September 2020, 19 Uhr
Club Voltaire; Kleine Hochstraße 5

mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

Im März ist unser Veranstaltungsprogramm wegen der Corona-Pandemie und der gegen sie ergriffenen Maßnahmen unterbrochen worden. Den in der KunstGesellschaft organisierten oder mit ihr sympathisierenden Künstlerinnen und Künstlern haben wir vorgeschlagen, für die Homepage ein Bild zum Thema Corona zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse sollen noch einmal vorgestellt und besprochen werden.

Es gibt ein Genug
Lebensqualität, Enkelgerechtigkeit und die kulturellen Dimensionen zukunftsfähigen Lebens

Dienstag, 20. Oktober 2020, 19 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Prof. Dr. Dieter Kramer stellt sein im Münchner oekom-Verlag erschienenes Buch vor

Großartig gescheitert ist die kapitalistische Wachstums­gesellschaft bei dem Versuch, Reichtum in Lebensqualität zu verwandeln: Wachstum ist wichtiger. In der Vergangen­heit konnten Menschen in unterschiedlichsten Lebens­welten mit Mangel wie mit Überfluss zurechtkommen, ohne ihre Zukunft zu gefährden und ohne auf Lebensqualität zu verzichten. Heute sind die Suche nach Lebensqualität, der Wunsch nach einer lebenswerten Zukunft und die Einsicht, dass es ein Genug gibt, für viele Menschen zentrale ­Motive ihres Handelns. Daher sind sie bereit, Wege zu einer sozial­ökologischen Wende zu beschreiten.

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Die Welt im Bildnis
Porträts, Sammler und Sammlungen in Frankfurt von der Renaissance bis zur Aufklärung

Dienstag, 8. September 2020, 14 Uhr
Museum Giersch, Schaumainkai 83

Ausstellungsgespräch mit Prof. Reiner Diederich

„Die Ausstellung blickt in die Geschichte und widmet sich der Bildniskunst in Frankfurt von der Renaissance bis zur Aufklärung. In der bürgerlichen Kultur jener Zeit waren Porträts Mittel der sozialen Selbstdarstellung, Ausdruck einer ständischen Gesellschaftsordnung und zeitgenös­sischen Wissenskultur, aber auch Gegenstand der Sammelleidenschaft an sich.“ (Info Museum Giersch)

Bürgerinstitut e.V. in Kooperation mit KunstGesellschaft e.V.

Teilnehmerbeitrag* € 6/3
Anmeldung bis zum 1. 9. per E-Mail: treffpunkt@buergerinstitut.de

Dieses Haus ist besetzt!
Frankfurter Häuserkampf 1970 – 1974

Samstag, 10. Oktober 2020, 15 Uhr
Studierendenhaus, Uni-Campus Bockenheim, Mertonstraße 26–28

Ausstellungsgespräch mit Norbert Saßmannshausen

„2020 jährt sich ein Frankfurter Stadtereignis: Am 19. September 1970 wurde mit der Besetzung der Eppsteiner Straße 47 im Frankfurter Westend das erste Haus in der BRD besetzt. In den folgenden Jahren, bis zur Räumung der Häuser Bockenheimer Landstraße / Ecke Schumannstraße im Jahr 1974, kam es zu zahlreichen weiteren Hausbesetzungen, Mietstreiks und Demonstrationen in Frankfurt, insbesondere im Westend. Auslöser war eine massive Wohnraumzerstörung und deren Folgen im Zuge einer geplanten City-Erweiterung ins Westend.“ (Info Frankfurter Archiv der Revolte)

KunstGesellschaft und Frankfurter Archiv der Revolte

Rassismus im Bild?
Georg Herold: Ziegelneger

Samstag, 19. September 2020, 15 Uhr
Städel

Bildergespräch mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

„Zum typischen Repertoire der deutschen 80er-Jahre-Malerei gehört auch bei Georg Herold die grenzwertige, oft geschmacklos brachiale Provokation. Hier mit einer bewusst politisch unkorrekten Darstellung: Eine aggressive Meute attackiert einen Schwarzen mit einem Ziegelstein. … Der ebenfalls offenkundig rassistische Titel kann als Versuch des Künstlers gelesen werden, ein generelles Anliegen (politischer) Kunst zu hinterfragen: Was darf Kunst und wo hört ihre Freiheit auf?“ (Info Städel)

Wir besprechen das Bild im Kontext der Neupräsentation der Sammlung Gegenwartskunst.

Frank Walter: Eine Retrospektive

Samstag, 24. Oktober 2020, 15 Uhr
Museum für Moderne Kunst

Bildergespräch mit Jens Weissenberg

„Frank Walters malerisches Spektrum ist frei und weit. Sein Blick ist der eigene. Sein Werk scheint in Opposition zu den permanenten Zuschreibungen bezüglich Rassifizierung und Nation zu stehen, denen er sein Leben lang ausgesetzt war.
Das Werk des in Antigua und Barbuda geborenen Künstlers Frank Walter (1926–2009) umfasst zahlreiche Malereien, Zeichnungen, Skulpturen und Schriften, die nun erstmals in einem Museum präsentiert werden.“ (Info MMK)

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian:
Either he’s dead or my watch has stopped

Samstag, 31. Oktober 2020, 15 Uhr
Schirn Kunsthalle

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Die raumgreifenden Installationen von Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian entführen in eine eigene Welt. … Immer wieder kreist ihr Werk um die Krisen des Nahen Ostens, um Exil und Migration. Mit melancholischer Poesie und beißendem Humor verwandeln Haerizadeh, Haerizadeh und Rahmanian düstere Szenen in karikaturhafte Grotesken, die das Abstruse der globalisierten Welt spiegeln.“ (Info Schirn Kunsthalle)

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1