Sonntag, 15. November 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
mit Gerd Schmanke, Vorstandsmitglied
BUND Frankfurt am Main
Moderation: Herbert Storn
In Kooperation mit BUND Frankfurt am Main
Beitrag* 5/1 Euro
Sonntag, 15. November 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
mit Gerd Schmanke, Vorstandsmitglied
BUND Frankfurt am Main
Moderation: Herbert Storn
In Kooperation mit BUND Frankfurt am Main
Beitrag* 5/1 Euro
Sonntag, 13. Dezember 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
Buchvorstellung mit Dr. med. Bernd Hontschik
Moderation: Herbert Stelz
Beitrag* 5/1 Euro
Zeichnungen und Grafiken
von Hans-Rudolf Winckler (1940–2023)
Mittwoch, 11. November 2026, 19 Uhr
Gallus Theater, Kleyerstraße 15
Ausstellungseröffnung
Die Ausstellung ist chronologisch geordnet, um die thematische und ästhetische Entwicklung des Werks von Hans-Rudolf Winckler zu erschließen. Kennzeichnend sind groteske Figurationen von Pflanzen und Gemüsen unter Titeln wie „Wilde Gemüse“ und „Das Leben der Dinge“. Winckler war Autodidakt, hat in der Künstlerwerkstatt der alten Feuerwache über viele Jahre bei Sonja Scherer, Armin Liebscher und Rainer Negrelli seine Technik weiter entwickelt.
Kurze Einführung in das Werk: Ulrich Meckler
Wie eine Radierung entsteht:
Radierung Gerrit Marsen / Fotoessay Bernd Löser
Es liegt ein nummerierter Katalog vor.
Die Ausstellung ist bis zum 7. Dezember zu sehen: Mo. bis Fr. von 14 bis 18 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen.
Am 26. 11. findet ein Ausstellungsgespräch statt.
Donnerstag, 26. November 2026, 18 Uhr
Gallus Theater, Kleyerstraße 15
Ausstellungsgespräch zu H.-R. Winckler: Still. Leben.
Mit Ulrich Meckler
Zwei verstorbene Künstler aus dem Kreis der KunstGesellschaft (Michael Koschate und H.-R. Winckler) haben ein beeindruckendes Werk hinterlassen, aber sie machten keine Ausstellungen, sie verkauften nicht, lebten nicht von ihrer Kunst. Sie arbeiteten mit großer Sorgfalt und Können an Werken mit eigenständiger Form und Aussage, die sie einzig für sich schufen und für sich behielten. Beiden hat die KunstGesellschaft posthum eine Ausstellung gewidmet.
Das Gespräch soll an der Betrachtung einiger Werke auch die Frage umkreisen: Ist das Kunst? Ist es Dilettantismus im positiven Sinn (Kunst ohne Auftraggeber und Markt)?
Donnerstag, 3. Dezember 2026, 18.30 Uhr
Klosterpresse, Paradiesgasse 10
Entspannt und konzentriert, hellhörig und individuell hören wir ein kurzes Musikstück des 20. Jahrhunderts. Was bewegt mich? Was schwingt mit? Wie wirken die Klänge, je mehr ich über die Komposition erfahre? Wie reagiere ich auf das Gehörte beim zweiten Mal?
Musikpädagogin Iris Winkler liefert Impulse und moderiert das Gespräch.
Teilnahmebeitrag*: 15/10 Euro
Anmeldung bis 2.12.: info@kunstgesellschaft.de
Samstag, 21. November 2026, 14–17 Uhr
Saalbau Schönhof, Rödelheimer Straße 38
Fachtagung von Business Crime Control mit Fabio De Masi, MdEP, Autor des Buches „Geld. Macht. Verbrechen. Von Finanzskandalen, Wirtschaftskriminellen und Geheimagenten“.
Die Tagung wird unterstützt von: Friedens- und Zukunftswerkstatt und KunstGesellschaft
Teilnahmebeitrag*: 15/10/1 Euro
Demokratischer Neubeginn in einer konflikthaften Stadtgesellschaft
Dienstag, 17. November 2026, 18 Uhr
2og:dondorf, Gabriel-Riesser-Weg 3
Mit Dr. Thomas Bauer (Institut für Stadtgeschichte),
Dr. Katharina Stengel (Historikerin)
und Percy Herrmann (Goethe Universität)
Moderation: Prof. Reiner Diederich (KunstGesellschaft)
Die ersten Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft waren in Frankfurt a. M. eine Zeit vollkommen unterschiedlicher Erfahrungen. Die große Mehrheit der Deutschen sah sich inmitten des Zusammenbruchs ihrer Lebensmöglichkeiten und Zukunftspläne; viele waren zugleich von Krieg, Flucht und Vertreibung betroffen. Die Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung waren auf der Suche nach einem neuen Leben. Die zurückkehrenden Aktiven des Widerstands gegen die NS-Herrschaft kämpften für einen demokratischen Neubeginn.
Frankfurt war in diesen Jahren ein Ort, an dem diese Erfahrungen unmittelbar aufeinandertrafen: Verfolgung und Rückkehr, Wiederaufbau und Verdrängung, demokratischer Aufbruch, antifaschistische Selbstorganisation und alte Kontinuitäten. Drei der vielen Perspektiven sollen bei unserer Veranstaltung vorgestellt und auf ihre Bedeutung für unsere Gegenwart befragt werden.
Dr. Thomas Bauer: Oberbürgermeister Walter Kolb und der demokratische Neubeginn in Frankfurt a. M.
Dr. Katharina Stengel: Die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ in den ersten Jahren und ihre Aktiven in Frankfurt
Percy Herrmann: Zum Verhältnis der jüdischen Displaced Persons zur Stadt und Stadtgesellschaft
In Kooperation mit dem Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945
Samstag, 14. November 2026, 15 Uhr
Schirn, Gabriel-Riesser-Weg 3
Ausstellungsgespräch mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten
„Trotz ihrer Nähe zum Surrealismus bewahrte sich Fini stets ihre Unabhängigkeit und entfaltete eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Traum, Mythos und theaterhaften Inszenierungen. Geboren in Buenos Aires, aufgewachsen in Triest und geprägt von der Renaissance, dem Symbolismus, der deutschen Romantik sowie dem magischen Realismus entwickelte die Autodidaktin kraftvolle Darstellungen starker Frauen und androgyner Figuren, häufig als Neuinterpretationen historischer Vorbilder.“ (Info Schirn)
Philosophische Kunstbetrachtung
Samstag, 28. November 2026, 15 Uhr – Städel
Mit Angelica Horn M. A.
Auf überraschende Weise thematisiert das Künstlerduo Elmgreen & Dragset aktuell im Städel Museum unter dem Titel „Stillleben mit Gemüse“ das Verhältnis des Museums als Institution, die Relation zu den Kunstwerken wie zum Betrachter neu. Wir wollen uns darauf einlassen und dabei auf unsere grundlegenden Begriffe reflektieren. Was erwarten wir von Kunstwerken, und was verstehen wir unter Kunst?
Mittwoch, 2. Dezember 2026, 18 Uhr – online
Bildergespräch mit Jens Weissenberg
Die polnische Künstlerin Daria Solar (*1976) untersucht in ihren Werken das Spannungsfeld zwischen Mensch, Technologie und künstlicher Intelligenz. In symbolisch aufgeladenen Bildwelten setzt sie sich kritisch mit den Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf die menschliche Existenz auseinander und macht die Ambivalenz der digitalen Moderne sichtbar: Faszination, Abhängigkeit, Verlust und Widerstand. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Lodz.
Anmeldung bis 1. 12.: bg-online@kunstgesellschaft.de