Die Fotografinnen Nini und Carry Hess

Samstag, 7. Mai 2022, 15 Uhr – Museum Giersch

Ausstellungsgespräch mit der Museumsdirektorin Dr. Birgit Sander
„Mit den Fotografinnen Nini und Carry Hess stellt das Museum Giersch der Goethe-Universität zwei heraus­ragende Frankfurter Künstlerinnen der Weimarer Republik vor. Die Ausstellung gibt mit rund 120 Originalfotografien und ergänzendem Archiv­material erstmals einen Überblick über Biographie und Werk der Frankfurter Schwestern, deren Leben und Karriere von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zerstört wurde. […] Ihre Por­trätaufnahmen bestechen durch psychologisches Einfühlungsvermögen und nähern sich hierin der Bildsprache des Neuen Sehens an. Einen besonders sensiblen Blick widmeten Nini und Carry Hess dabei dem Bild der ‚Neuen Frau‘, wovon eine Vielzahl an Frauenporträts zeugt, die weithin Beachtung fanden.“ (Info Museum Giersch)

Anmeldung bis zum 6. 5.: info@kunstgesellschaft.de

Skulpturen in der Erlenbach-Aue in Bad Vilbel-Massenheim

Samstag, 25. Juni 2022, 13.40 Uhr
Treffpunkt: Haltestelle Börneplatz, Bus 30 (Abfahrt 13.53 Uhr)

Ausstellungsgespräch mit Hans-Joachim Prenzel
Am Erlenbach in Bad Vilbel-Massenheim ist seit einiger Zeit eine Skulpturen-Ausstellung zu sehen, die schon wegen der idyllischen Lage einen Besuch wert ist. Von Bad Vilbel-Süd führt ein Spazierweg in etwas mehr als einer halben Stunde zunächst an der Nidda und dann am Erlenbach entlang zum Areal mit den Kunstwerken. Gezeigt werden Skulpturen von 24 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Clemens Strugalla, der Mitglied der KunstGesellschaft ist und dessen Werk wir schon früher vorgestellt haben. Von Massenheim aus besteht eine Busverbindung zurück nach Bad Vilbel.

Anmeldung bis zum 24. 6.: Tel. 069 440702 oder info@kunstgesellschaft.de
KunstGesellschaft und Nachbarschaftszentrum Ostend
Teilnahmebeitrag* 3/2/1 Euro

Kunst für keinen

1933–1945

Samstag, 30. April 2022, 15 Uhr – Schirn Kunsthalle

Ausstellungsgespräch mit Marlies Piontek-Klebach

Zwischen 1933 und 1945 flüchteten viele Künstler und Künstlerinnen aus Nazi-Deutschland. Was aber geschah mit denjenigen, die im Land blieben?

„In der umfassenden Überblicksausstellung zeigt die Schirn, welche unterschiedlichen Strategien und Handlungsspielräume Künstlerinnen und Künstler nutzten, die keinen Anschluss an das NS-Regime suchten oder fanden. Anhand von 14 ausgewählten Biografien verdeutlicht die Ausstellung, dass nicht allein Apathie, Stillstand und Aussichtslosigkeit die künstlerische Arbeit bestimmten. Rückbesinnung auf das eigene Werk, Kreativität trotz Materialknappheit, Beschäftigung mit existentiellen Themen und inhaltliche Anpassung waren etwa Reak­tionen auf den NS-Kunstbetrieb.“ (Info Schirn)

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen sind z.B. Otto Dix, Hans und Lea Grundig, Hannah Höch, Jeanne Mammen, Karl Hofer und Willi Baumeister.

Teilnahmebeitrag* 5/3/1 Euro