Zwischen Karibik und Anden

Ausstellung mit Gemälden zu Lateinamerika von Gerrit Marsen

Ausstellungseröffnung am Dienstag, 14. Februar 2023, 18 Uhr
im Foyer des Gallus Theaters, Kleyerstr. 15 (S-Bahn-Station Galluswarte)

Es spricht Prof. Reiner Diederich, Vorsitzender der KunstGesellschaft


Seit vielen Jahrzehnten bereist Gerrit Marsen Lateinamerika und hält in seinem Skizzenbuch Eindrücke fest , die er dann zu Hause in seinem Atelier zu Bildern ausarbeitet. 

„Von den azurblauen Wassern der Karibik, dem Dickicht des tropischen Regenwaldes an den Amazonaszuflüssen bis hin zu den majestätischen Gipfeln der Anden bin ich gefesselt und fasziniert von der Schönheit und Kraft dieser Landschaften. Die Menschen dort sind nicht nur geplagt von Hunger, Armut und  permanenter Gewalt, sie erhalten sich trotzdem ihre Zuversicht und ihre Leichtigkeit des Seins, ihre Menschenfreundlichkeit und Solidarität.

Mit meinen Gemälden will ich etwas zurückgeben , was mir dort so überreichlich gegeben wurde.”

Gerrit Marsen studierte Illustration und Freie Malerei an den Akademien in Hamburg und München.
Regelmässige Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen u. a. in Hamburg, Berlin und München, dazu in Ecuador, Kroatien und Südafrika.
Bevorzugte künstlerische Techniken sind Holzskulpturen, Zeichnungen, Drucktechniken wie Radierung und Holzschnitt, Aquarell und Ölmalerei.
Er lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Hans Leistikow (1882–1962)

Zurück in die Moderne

Samstag, 14. Januar 2023, 15 Uhr – Haus am Dom, Foyer

Ausstellungsgespräch mit Hans-Joachim Prenzel

Hans Leistikow war in den 1920er Jahren der wichtigste Grafiker des „Neuen Frankfurt“. Er gestaltete Buchumschläge und Plakate, entwarf Tapeten und Fußbodenbeläge – u.a. auch den konstruktivistischen „Frankfurter Adler“. Nach dem Zweiten Weltkrieg dann die immer noch modern anmutenden Fenster des Frankfurter Doms und der Westend-Synagoge. Diese Fenster wurden zum Anlass einer Wieder- und Neuentdeckung des Künstlers mit vielen Arbeiten aus dem künstlerischen Nachlass und anderen Sammlungen, die die vielfältigen Seiten des Schaffens von Hans Leistikow zeigen.

KunstGesellschaft und Nachbarschaftszentrum Ostend

Teilnahmebeitrag* 3/2/1

Teuflische Jahre – PARDON

Die deutsche satirische Monatsschrift 1962-1982

Samstag, 18. Februar 2023, 15 Uhr – Caricatura Museum

Ausstellungsgespräch mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

„PARDON bezog Stellung, ergriff Partei. Das Konzept, Humor, Komik und Satire mit engagierten Texten und Reportagen zusammenzubringen, kam an. Karikaturen standen neben bissigen Polemiken, Fotomontagen neben Buchbesprechungen, ernsthafte Reportagen neben leichtfüßigen Parodien. Alles bunt gemischt, jedoch geeint in der kritischen Betrachtung der bestehenden politischen Verhältnisse.“ (Caricatura Museum)

Teilnahmebeitrag* 5/3/1 Euro