Wasser ist Leben

Zur Klimaanpassung der Trinkwasser­versorgung

Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main

Moderation: Herbert Stelz

In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt a. M.

Beitrag* 5/1 Euro

Eine Frage der Sicherheit

Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann

Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

mit Dirk Schindowski, Privatermittler und IT-Forensiker

Moderation: Herbert Stelz

Beitrag* 5/1 Euro

Marie Luise Kaschnitz: „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“

Donnerstag, 23. April 2026, 19 Uhr
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69 –77

Lesung und Gespräch mit Dr. Rolf Gössner

Marie Luise Kaschnitz lebte in den 1960er Jahren im Frankfurter Westend, als studentische Proteste sich gegen alte Strukturen im Hochschul- und Bildungswesen richteten, Wohnungsbesetzungen gegen die steigenden Immobilienpreise stattfanden, die Notstandsgesetze verabschiedet und damit die demokratischen Rechte massiv eingeschränkt wurden. Solche Entwicklungen erleben wir auch heute. Der Jurist und Publizist Rolf Gössner wird sich u.a. mit der Frage beschäftigen, wie mit den dramatischen Veränderungen umgegangen werden kann. 

Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Frankfurt liest ein Buch“

VVN-BdA und KunstGesellschaft

Eintritt frei – Spenden willkommen

Ostend: zwischen Literaturhaus und Danziger Platz

Samstag, 21. März 2026, 15 Uhr
Literaturhaus, Schöne Aussicht 2 

Rundgang mit Hans-Joachim Prenzel

Zwischen dem Literaturhaus, früher der Stadtbibliothek, und dem Danziger Platz hat sich seit den 1980er Jahren die stärkste Veränderung des Ostends vollzogen. Von der Rekonstruktion der alten Stadtbibliothek über die neue Flößerbrücke, das Sanierungsgebiet mit dem Bildungszentrum, die EZB auf dem Gelände der Großmarkthalle, die Weseler Werft als Erholungsgebiet bis zum jetzt begonnenen Bau der nordmainischen S-Bahn unter dem Danziger Platz lässt sich die Umstrukturierung erkennen. Gleichzeitig ist es die Veränderung von Gewerbe zu Wohnen, die die Bedeutung dieses Teils des Ostends heute ausmacht. 

Teilnahmebeitrag* 5/3/1 Euro

Über Fanatismus – was wir gegen ihn tun können

Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Denkbar, Spohrstraße 46a

Vortrag von Dr. Bernard Görlich

Angeknüpft wird an den Vortrag des letzten Jahres, der sich mit den Problemen der Entstehung, Funktion und Wirkung von Vorurteilen, Feind­bildern und Fanatismus befasste. Diesmal soll es darum gehen, nach Strategien zu suchen, mit denen wir uns gegen den „Fanatismus um uns herum und manchmal auch in uns selbst“ (Amoz Oz) wappnen. 

KunstGesellschaft und Denkraum

Teilnahmebeitrag*: 5/3/1 Euro

Wolle. Seide. Widerstand.

Samstag, 14. März 2026, 15 Uhr 
Museum Angewandte Kunst

Ausstellungsgespräch mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

„Die Ausstellung präsentiert Teppiche internationaler, zeitgenössischer Künstler:innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche der Künstler:innen fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare.“ (Info Museum)

Vogelperspektiven – Die Vögel und wir

Sonntag, 26. April 2026, 14 Uhr
Museum Sinclair-Haus, Bad Homburg
Treff für eine gemeinsame Fahrt nach Bad Homburg: 12.45 Uhr – F-Hbf Information

Ausstellungsgespräch mit Tamara Zippel

„Seit jeher üben Vögel mit ihren Gesängen und Rufen, ihren beeindruckenden Flugkünsten und -weiten, ihrem farbenprächtigen Gefieder und ihren besonderen Fähigkeiten eine große Faszination auf uns Menschen aus. Die Ausstellung geht dieser Begeisterung für Vögel in der zeitgenössischen Kunst nach – von der Nachtigall bis zur Stadttaube. Zugleich erinnert sie daran, dass Vögel zu den verletzlichsten Lebewesen zählen und auch hierzulande viele Arten vom Aussterben bedroht sind. Welche Bedeutung haben Vögel für unsere menschliche Identität – und welchen Wert messen wir ihnen in unserer Welt bei?“ (Info Museum)

Anschließend Gang durch den Schlosspark.

Teilnahmebeitrag*: 10/8/1 Euro

Maria Lassnig: „Brettl vorm Kopf“ (1967)

Mittwoch, 1. April 2026, 18 Uhr – online

Bildergespräch mit Jens Weissenberg

Die Österreicherin Maria Lassnig (1919–2014) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Wie kaum jemand vor ihr stellte sie die körperliche Selbstwahrnehmung ins Zentrum der Malerei. Mit ihrer „Körperbewusstseinsmalerei“ ersetzt sie das äußere Abbild durch das innere Erleben und macht Normen, Rollenbilder und Fremd­zuschreibungen sichtbar, die sie oft schonungslos und auch ironisch befragt. 2013 erhielt sie auf der Biennale Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

Anmeldung bis 31.3.: bg-online@kunstgesellschaft.de

Multispezies Members Club 

Neue Allianzen zwischen lebendigen 
und künstlichen Systemen

Samstag, 11. April 2026, 15 Uhr – Museum Giersch

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Die Ausstellung versteht sich als gelebtes Experiment: Sie zeigt, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen und demokratische Teilhabe neu gedacht werden kann – jenseits eines rein menschzentrierten Weltbilds. Zugleich bleibt sie kritisch: Technologie ist nicht neutral. Sie verbraucht Ressourcen, kann Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme in ihrer Komplexität nicht reproduzierbar sind.“ (Info Museum)