Zur Klimaanpassung der Trinkwasserversorgung
Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5
mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main
Unser Körper besteht zu 50 bis 65 Prozent aus Wasser, der von Säuglingen zu 70 bis über 80 Prozent. Sauberes Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig. Deswegen müssen wir sorgsam mit unseren Wasserquellen umgehen. Die Metropolstadt Frankfurt kann nicht alle Menschen in der Stadt mit Wasser aus eigenen Wasserwerken versorgen. Dazu sind wir zu viele. Folglich bezieht Frankfurt 75 Prozent des Trinkwassers aus der Umgebung: aus dem Hessischen Ried, dem Kinzigtal, vom Vogelsberg und aus dem Burgwald (über 100 km entfernt). Das ist zu viel, das schadet dort Wäldern, Bächen und Mooren. Seit Jahrzehnten beklagen das die Menschen dort. Auch das Wasserhaushaltsgesetz verlangt, dass Wasser aus „ortsnahen“ Quellen zu beziehen ist. In der Matinee wird aufgezeigt, wie Frankfurt die Trinkwasserentnahme aus der Region reduzieren könnte, ohne Durst erleiden zu müssen.
Moderation: Herbert Stelz
In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt a. M.
Beitrag* 5/1 Euro