Freitag, 20. Februar 2026, 19 Uhr
Klosterpresse, Paradiesgasse 10
Vortrag von Angelica Horn
Der deutsche Kunsthistoriker Max Imdahl hat mit seinen Konzepten des „sehenden Sehens“ und der Methode der „Ikonik“ nicht nur Neues in sein akademisches Fach eingeführt, sondern die Frage nach unserer Betrachtung von Kunstwerken neu gestellt. Sein Blick reichte von älterer Kunst bis zu derjenigen seiner Gegenwart, von Giotto bis Barnett Newman, um nur zwei wichtige Künstler zu benennen. Legendär sind auch seine Kunstbetrachtungen mit Arbeitern des Bayer-Werks Leverkusen.
Der Vortrag führt in die grundlegenden Überlegungen von Max Imdahl ein, erläutert diese an prominenten Beispielen und führt hin zur Diskussion über unseren eigenen Blick auf Kunstwerke. Wie realisiert sich eine der Kunst angemessene, unbefangene, wirklich sehende Kunstbegegnung?
KunstGesellschaft und Denkraum
Teilnahmebeitrag*: 5/3/1 Euro