Matinee

Die Matineen werden veranstaltet von Business Crime Control e.V.
und KunstGesellschaft e.V.

Eine Frage der Sicherheit

Cyberkriminalität und was dagegen getan werden kann

Sonntag, 15. März 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

mit Dirk Schindowski, Privatermittler und IT-Forensiker

Täglich versuchen Tausende von kriminellen Internetnutzern unsere Netzkommunikation zu stören, damit zu erpressen oder sie unmöglich zu machen. Diese Cyberangriffe erfolgen mit Ransomware, mit der Gelder erpresst werden, über Phishing, bei dem Kreditkartendaten oder Kennwörter gestohlen werden, um Konten leer zu räumen. Gefahren drohen durch Malware, die Computer infiziert, oder Social Engineering, wobei die Schwachstelle Mensch zur Preisgabe von geheimen Daten verführt wird. Der dabei entstehende Schaden reicht von einer kurzen Unterbrechung  der Internetverbindung bis zu Millionenschäden für betroffene Unternehmen. Wer sich gegen die vielfältigen Gefahren wehren will, braucht hochkompetente Spezialisten. Wir geben einen Einblick in die aktuelle Lage der Cyberangriffe und die daraus entstehenden Gefahren.

Dirk Schindowski ist IT-Forensiker bei der Firma Holmes und Co. und informiert über die vielfältigen Bedrohungen, denen wir im Internet ausgesetzt sind. Vor allem zeigt er Möglichkeiten, sich zu schützen. Er sagt, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gibt. Er möchte jedoch, dass wir es den Cyberkriminellen so schwer wie möglich machen. Wir erfahren, wo man im Ernstfall Hilfe bekommt und wie man Beweise sichert, bevor sie nicht mehr zu finden sind.

Moderation: Herbert Stelz

Beitrag* 5/1 Euro

Wasser ist Leben

Zur Klimaanpassung der Trinkwasser­versorgung

Sonntag, 19. April 2026, 11 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

mit Wolf-Rüdiger Hansen, BUND Frankfurt am Main

Unser Körper besteht zu 50 bis 65 Prozent aus Wasser, der von Säuglingen zu 70 bis über 80 Prozent. Sauberes Wasser ist für Mensch und Natur lebenswichtig. Deswegen müssen wir sorgsam mit unseren Wasserquellen umgehen. Die Metropolstadt Frankfurt kann nicht alle Menschen in der Stadt mit Wasser aus eigenen Wasserwerken versorgen. Dazu sind wir zu viele. Folglich bezieht Frankfurt 75 Prozent des Trinkwassers aus der Umgebung: aus dem Hessischen Ried, dem Kinzigtal, vom Vogelsberg und aus dem Burgwald (über 100 km entfernt). Das ist zu viel, das schadet dort Wäldern, Bächen und Mooren. Seit Jahrzehnten beklagen das die Menschen dort. Auch das Wasserhaushaltsgesetz verlangt, dass Wasser aus „ortsnahen“ Quellen zu beziehen ist. In der Matinee wird aufgezeigt, wie Frankfurt die Trinkwasserentnahme aus der Region reduzieren könnte, ohne Durst erleiden zu müssen.

Moderation: Herbert Stelz

In Kooperation mit Greenpeace und BUND Frankfurt a. M.

Beitrag* 5/1 Euro