Freitag, 13. Februar 2026, 19 Uhr
Klosterpresse, Paradiesgasse 10
Vortrag von Dr. Ulrich Pfarr
Jean Tinguelys Maschinen sind laut, unbequem, anarchisch – und sie produzieren nichts außer Kunst, und das nicht nur im Fall seiner Méta-Matic genannten Zeichenmaschinen. Ihre Bewegung währt immer nur für eine kurze Zeitspanne. Während sich aktuelle Forschungen häufig der Einbettung von Tinguelys Kunst in die Klassische Moderne widmen, soll im Vortrag aus der Perspektive des Fahrrads, das für Tinguely zentrale Bedeutung hatte, die konsum- und wachstumskritische Dimension seines Werks exemplarisch hervorgehoben werden.
KunstGesellschaft und Denkraum
Teilnahmebeitrag*: 5/3/1 Euro