Maria Lassnig: „Brettl vorm Kopf“ (1967)

Mittwoch, 1. April 2026, 18 Uhr – online

Bildergespräch mit Jens Weissenberg

Die Österreicherin Maria Lassnig (1919–2014) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Wie kaum jemand vor ihr stellte sie die körperliche Selbstwahrnehmung ins Zentrum der Malerei. Mit ihrer „Körperbewusstseinsmalerei“ ersetzt sie das äußere Abbild durch das innere Erleben und macht Normen, Rollenbilder und Fremd­zuschreibungen sichtbar, die sie oft schonungslos und auch ironisch befragt. 2013 erhielt sie auf der Biennale Venedig den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk.

Anmeldung bis 31.3.: bg-online@kunstgesellschaft.de

Multispezies Members Club 

Neue Allianzen zwischen lebendigen 
und künstlichen Systemen

Samstag, 11. April 2026, 15 Uhr – Museum Giersch

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Die Ausstellung versteht sich als gelebtes Experiment: Sie zeigt, wie Technologie Kommunikation zwischen unterschiedlichen Spezies ermöglichen und demokratische Teilhabe neu gedacht werden kann – jenseits eines rein menschzentrierten Weltbilds. Zugleich bleibt sie kritisch: Technologie ist nicht neutral. Sie verbraucht Ressourcen, kann Machtverhältnisse verstärken und stößt dort an Grenzen, wo natürliche Systeme in ihrer Komplexität nicht reproduzierbar sind.“ (Info Museum)

Mira Laaf: Montagen

Samstag, 25. April 2026, 16 Uhr
Kunstsalon im Trashland, Adlerstraße 12, Kronberg/Ts. 

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„In ihrer Ausstellung ‚Montagen‘ zeigt uns Mira Laaf 
Arbeiten aus den letzten zwei Jahren, das Medium 
Papier steht im Vordergrund. Bei ihren Papierlege­arbeiten setzt sie Flächen und Verläufe abstrakter Entwürfe mittels aneinandergereihter Papierstreifen. Die Papierstreifenkanten ergeben Linien, deren schlanke Oberflächen in der Summe fast stoffartig anmuten. Siebdrucke nehmen die Formensprache auf. Fotografisch setzt Mira Laaf diesen Weg fort.“ (Info Kunstsalon)