Bildergespräche


Fritz Scholder

Samstag, 30. Mai 2026, 15 Uhr
TOWER MMK, TaunusTurm, Taunustor 1

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren thematisierte Scholder, wie Indigene Körper, Lebensrealitäten und Geschichte(n) vor allem als Projektionsflächen einer weißen Mehrheits­gesellschaft in Erscheinung traten. Indem er historische Fotografien übernahm, überzeichnete und ins Groteske kippte, legte er Machtverhältnisse offen, die bis heute die Produktion und Zirkulation von Bildern prägen. Seine Arbeiten verhandeln Fragen visueller Souveränität – das Recht, die eigene Darstellung zu bestimmen – und machen sichtbar, wie sehr die Repräsentation von Native Americans von kolonialen Perspektiven geformt ist.“ (Info MMK)

Kunstbetrachtung zur deutschen Romantik

Samstag, 6. Juni 2026, 15 Uhr
Romantik-Museum, Großer Hirschgraben 23–25, Treff: Foyer

mit Angelica Horn
Voraussetzungslos betrachten wir ausgewählte Bilder. Es geht um das Sehen, das reine oder „sehende“ Sehen, dem sich das Kunstwerk wie von selbst erschließt. Seien Sie gespannt auf einen solchen Prozess!

Rebel Girl – you are the queen of my world

Malerei und Siebdruck von Kerstin Lichtblau

Sonntag, 14. Juni 2026, 16 Uhr –  Kunstsalon im 
Trashland, Adlerstraße 12, Kronberg/Taunus

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Rebellisch und melancholisch blicken uns ihre Augenmädchen an, fordern uns heraus und ziehen uns in eine farbkräftige und zugleich eigensinnige Bildwelt. Stark in ihrer Haltung nehmen die Augenmädchen sich ihren Raum und verweigern sich Erwartungen. Es sind Bilder mit hohem Wiedererkennungswert, die man, einmal gesehen, nicht mehr vergisst.“ (Info Kunstsalon)

Yu Hong: „She – Performance Artist” (2005)

Mittwoch, 1. Juli 2026, 18 Uhr – online 

Bildergespräch mit Jens Weissenberg

Die chinesische Künstlerin Yu Hong (*1966) entwickelt eine figurative Malerei, die persönliche Erfahrungen mit den Spannungen der chinesischen Gegenwart verbindet. Ihre Bilder zeigen oft Frauen, Familien und alltägliche Szenen, lesen sich aber zugleich als Kommentar zu sozialem Wandel, Rollenbildern und den Erwartungen, die eine Gesellschaft an das Individuum stellt. Das Private erscheint bei ihr nie losgelöst vom gesellschaftlichen Druck, und so erzählt ihr Werk immer auch von Macht, Kontrolle und innerer Freiheit. 

Anmeldung bis 30.6.: bg-online@kunstgesellschaft.de