100 Jahre Novemberrevolution

Aus Anlass dieses Jubiläums beschäftigen wir uns mit den damaligen revolutionären Ereignissen in Frankfurt, mit der Münchner Räterepublik und mit den künstlerischen Auf­brüchen nach dem Ersten Weltkrieg.

Die Veranstaltungsreihe wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt a. M. gefördert.

John Heartfield und Hannah Höch

Freitag, 2. November 2018, 19 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

John Heartfield und Hannah Höch entwickelten, auch als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg und die revolutionären Umbrüche in seinem Gefolge, die neuen bildnerischen Methoden der Collage und der Fotomontage.

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Die Matrosen von Frankfurt. 
Ein Kapitel Novemberrevolution 1918

Samstag, 10. November 2018, 15 Uhr
Kaiserplatz, 
Brunnen gegenüber dem Frankfurter Hof, Bethmannstraße

Stadtrundgang zu Orten der Novemberrevolution mit 
Uli Weiß, Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte

Die am 8. November 1918 im Frankfurter Hauptbahnhof 
ankommenden revolutionären Matrosen trafen auf eine Bevölkerung, die das Kriegsende bereits lange gewünscht hatte und vorbereitet war. Noch bevor Oberbürgermeister Voigt seinen „Wohlfahrtsausschuss“ einsetzen konnte, wehten rote Fahnen auf Römer, Hauptbahnhof und Polizeipräsidium. Arbeiter- und Soldatenräte wurden gewählt und übernahmen vorerst die Macht in Stadt und Land. Bei dem Rundgang 
werden die Schauplätze der Frankfurter Revolution 
vor­gestellt und die Geschichte dazu vermittelt.

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Lyonel Feininger, „Dorfteich bei Gelmeroda“, 1922

Samstag, 17. November 2018, 15 Uhr – Städel

Bildergespräch mit Angelika Grünberg M. A.

„Die Entmaterialisierung der Gegenstände ist ein zentrales künstlerisches Anliegen Feiningers.“ (Info Städel)

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Gustav Landauer und die Münchner Revolution 1918/1919

Dienstag, 20. November 2018, 19 Uhr – Club Voltaire

Vortrag mit Diskussion von Dr. Siegbert Wolf

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Karl Hubbuch: „Marianne vor dem Spiegel“, 1928 –30

Samstag, 1. Dezember 2018, 15 Uhr – Städel

Bildergespräch mit Marlies Piontek-Klebach

„Die Aktdarstellungen des Karlsruher Künstlers Hubbuch, die sich dem bürgerlichen Bild der Gattin, Hausfrau und Mutter nachdrücklich widersetzten“, trugen für die Nazis „zur Entsittlichung des Volkes“ bei. (Info Städel)

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Revolutionäre der Kunst – die Novembergruppe 1918 bis 1935

Dienstag, 18. Dezember 2018, 19 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Vortrag und Gespräch mit Marlies Piontek-Klebach

170 Künstlerinnen und Künstler, Musiker und Architekten gründeten am 5. Dezember 1918 die „Novembergruppe“. Sie strebte eine Verbindung von „Kunst und Volk“ an und hatte bis zu ihrer erzwungenen Auflösung 1935 einen 
entscheidenden Einfluss auf die Kunstentwicklung. 
Aktuelle Forschungsergebnisse und Ausstellungen in Berlin und Potsdam ermöglichen einen neuen Blick auf sie.

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1