Sheela Gowda: „Ohne Titel (Kuhdung)“

Rauminstallation, Maße variabel, 1992 – 2012

Samstag, 12. Juni 2021, 15 Uhr

Bildergespräch online mit der AG Kunst und Kultur in Umbruchzeiten

Wir nähern uns in diesem Bildergespräch Rauminstalla­tionen einer der wichtigsten indischen Künstler*innen der Gegenwart an. Sheela Gowda wurde bisher u. a. in London, Paris, Berlin und Miami ausgestellt und war bereits 2007 auf der documenta 12 vertreten. 2019 erhielt sie in München den Maria-Lassnig-Preis.

„Vieles, was in ihren Kunstwerken und den von ihr verwendeten Materialien steckt, betrifft nicht nur Indien – aber ihr Land und dessen Alltagsmaterialien sind der Ausgangspunkt für Sheela Gowda. Ihre Fragen sind weltumspannend und betreffen uns alle […] Gowdas Arbeiten sprechen eine internationale Sprache.“
(Eva Huttenlauch)

„Die Materialien, die ich verwende, sind nicht unschuldig“, sagt Sheela Gowda über sich selbst. „Sie stehen stellvertretend für soziale Probleme, für die Wirtschaft, für die Politik. Ich bin mir dessen sehr bewusst. Das ist meine Motivation. Das ist meine Nahrung, der Grund, warum ich damit arbeite.“

Anmeldung bis 11. Juni: info@kunstgesellschaft.de

Für die Online-Veranstaltungen wird kein Beitrag erhoben, wir bitten aber um eine Spende auf unser Konto
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Sheela Gowda, Untitled (Cow Dung), 1992/2012. Ausstellungsansicht „Sheela Gowda. It … Matters“, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Foto: Lenbachhaus