Paula Rego: „The Maids“ (1987)

Mittwoch, 30. November 2022, 18 Uhr – online

Bildergespräch mit Jens Weissenberg
„Paula Rego übersetzt das Harmlose und Vertraute ins Unheimliche, ins Groteske und Schockierende. Ihre Bilder thematisieren Familienbeziehungen, Kinder und Haustiere und die Accessoires des bürgerlichen Lebens insgesamt […]. Fast immer geht es um beängstigende Zuspitzungen von Macht und Aggression, von Zorn und Schmerz […]. Kühn formuliert Paula Rego gesellschaftlich nicht akzeptierte Gefühlsregungen, setzt Tabus in Bilder um und ignoriert dabei soziale Übereinkünfte. Kinder sind auf ihren Bildern niemals süß und unschuldig, Frauen kaum je einfach schön, Männer selten stark und Tiere oft reglos wie Götzenbilder.“ (Marion Löhndorf in Neue Zürcher Zeitung, 27. August 2021)
Die portugiesisch-englische Künstlerin Paula Rego, die erst in den vergangenen Jahren späte internationale Anerkennung erfuhr (neben zahlreichen Ausstellungen weltweit ist sie auch auf der diesjährigen Biennale Venedig vertreten), ist im Juni 2022 im Alter von 87 Jahren gestorben.

Anmeldung bis 29. 11.: info@kunstgesellschaft.de