Kunst für keinen

1933–1945

Samstag, 30. April 2022, 15 Uhr – Schirn Kunsthalle

Ausstellungsgespräch mit Marlies Piontek-Klebach

Zwischen 1933 und 1945 flüchteten viele Künstler und Künstlerinnen aus Nazi-Deutschland. Was aber geschah mit denjenigen, die im Land blieben?

„In der umfassenden Überblicksausstellung zeigt die Schirn, welche unterschiedlichen Strategien und Handlungsspielräume Künstlerinnen und Künstler nutzten, die keinen Anschluss an das NS-Regime suchten oder fanden. Anhand von 14 ausgewählten Biografien verdeutlicht die Ausstellung, dass nicht allein Apathie, Stillstand und Aussichtslosigkeit die künstlerische Arbeit bestimmten. Rückbesinnung auf das eigene Werk, Kreativität trotz Materialknappheit, Beschäftigung mit existentiellen Themen und inhaltliche Anpassung waren etwa Reak­tionen auf den NS-Kunstbetrieb.“ (Info Schirn)

Beteiligte Künstler und Künstlerinnen sind z.B. Otto Dix, Hans und Lea Grundig, Hannah Höch, Jeanne Mammen, Karl Hofer und Willi Baumeister.

Teilnahmebeitrag* 5/3/1 Euro