Kiki Smith: Woman on pyre (2000)

Mittwoch, 16. Februar 2022, 18 Uhr

Online-Bildergespräch mit Jens Weissenberg

Die amerikanische Künstlerin Kiki Smith (*1954 in Nürnberg) hat in den letzten vierzig Jahren ein umfang-reiches plastisches, zeichnerisches, druckgrafisches Werk geschaffen, in dem Mensch und Tier, Natur und Kosmos zentrale Stellen einnehmen. Sie befasst sich mit den politischen und sozialen, den philosophischen und spirituellen Aspekten der menschlichen Natur. Ihre analytische Durchdringung des Körpers – ohne Scheu vor Tabus und Grenzen der Scham – stellt die Bedingungen menschlichen Daseins zur Diskussion.

„Manches wirkt auf den ersten Blick belanglos, entfacht dann aber, wenn man sich darauf einlässt […] eine Sogwirkung. Schließlich entsteht so ein widersprüchliches Narrativ zwischen schön und hässlich, zwischen Verfall und Heilung, zwischen Leben und Tod.“ (Julian Ignatowitsch, Deutschlandfunk, 2. 2. 2018)

Anmeldung bis zum 15. 2.: info@kunstgesellschaft.de