Theaterprojekt


Adler.Werke.Katzbach

Aufführungen am 22., 23., 24. Februar, 23., 24. März und 25. April
Gallus Theater, Kleyerstraße 15
Beginn jeweils 20 Uhr
19 Uhr: Einführung von Herbert Bauch

Das Konzentrations-Außenlager in den Adlerwerken mit dem Decknamen „Katzbach“ bestand von August 1944 bis März 1945. Es war eines der zahllosen Außenlager, mit denen das NS-Regime dem Mangel an Arbeitskräften am Ende des Kriegs zu begegnen suchte. Es war eines der mörderischsten und zugleich eines der am längsten verschwiegenen dieser Lager. Ein dunkler Ort der Stadt­geschichte.

Das Theaterprojekt „Adler.Werke.Katzbach“ wird sich mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln und unterschiedlichen Ebenen der Reflexion dem historischen Vorgang annähern.

Mitwirkende: Oliver Augst, Edgar M. Böhlke, Thomas Gundermann,
Iris Reinhardt Hassenzahl, Nicole Horny, Beate Jatzkowski, Ilja Kamphues,
Gerhard Müller-Hornbach, Brigitta Schirdewahn.
Text/Regie: Ulrich Meckler

Eintritt € 18/12 (für Mitglieder der KunstGesellschaft)
TheaterProzess und KunstGesellschaft

„Die Toten, die Toten … ihre Namen wirbeln immer wieder hoch wie längst gefallenes Laub“

Dienstag, 16. Januar 2018, 20 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Ende März 1945 wurden über 350 Häftlinge aus dem KZ Katzbach in den Adlerwerken auf einen Todesmarsch von Frankfurt nach Hünfeld getrieben. Eine kollektive Performance bringt das Ereignis seit 2012 jährlich sicht- und greifbar in die Öffentlichkeit. Was passierte damals, was passiert bei der Performance – und was macht das mit den Menschen?

Mit Franz Coy (Gelnhausen, historischer Überblick)
und Ulrike Streck-Plath (Maintal, Künstlerin und Initiatorin)

Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1